Similan-Inseln
Die Similan-Inseln (Mu Ko Similan) im Süden Thailands bilden ein unberührtes Archipel in der Andamanensee und gelten als eines der spektakulärsten Naturparadiese Südostasiens.
Landschaftlich fasziniert der geschützte Nationalpark durch seine postkartenreife Kulisse. Neun unbewohnte Inseln bestechen durch schneeweiße, puderweiche Sandstrände, die in kristallklares, türkisfarbenes Wasser übergehen. Markantes Wahrzeichen sind die gigantischen, vom Meer rund geschliffenen Granitfelsen, die wie künstlich aufgereiht an den Küsten thronen und im dichten, tropischen Regenwald des Hinterlands verschwinden.
Geschichtlich leitet sich der Name vom malaiischen Wort „Sembilan“ ab, was „neun“ bedeutet und auf die ursprüngliche Anzahl der Inseln verweist. Zum Schutz der einzigartigen Biodiversität und der sensiblen Korallenriffe erklärte die thailändische Regierung das Archipel 1982 zum Nationalpark. Um die Natur zu regenerieren, sind die Inseln zudem jedes Jahr während der Monsunzeit (Mai bis Oktober) für Besucher komplett gesperrt.
Aus touristischer Sicht sind die Similan-Inseln ein weltberühmtes Mekka für Taucher und Schnorchler. Die Unterwasserwelt beherbergt farbenprächtige Korallengärten, Meeresschildkröten und majestätische Walhaie. Tagesausflüge starten meist per Speedboot von Khao Lak aus. Das absolute Highlight an Land ist der Aufstieg zum legendären „Sailing Rock“ auf Insel Nr. 8, der Besuchern einen atemberaubenden Panoramablick über die gesamte Bucht schenkt. KI
Lage
Similan-Inseln, Lam Kaen, Phang-nga, Thailand