Qasgiannguit, Christianshåb
Willkommen in Qasigiannguit – der historischen Perle der grönländischen Diskobucht! Eingebettet in eine auffallend grüne und üppige Berglandschaft an der südöstlichen Küste der Diskobucht, offenbart das historische Christianshåb – heute bekannt unter seinem grönländischen Namen Qasigiannguit – ein unverfälschtes arktisches Paradies. Im Jahr 1734 vom dänischen Kaufmann Jacob Severin als Handelskolonie gegründet, gilt der Ort als eine der ältesten Kolonialsiedlungen des Landes. Kulturbegeisterte erwartet hier ein ganz besonderer Schatz: Das Qasigiannguit Museum ist im ältesten erhaltenen europäischen Holzhaus Westgrönlands untergebracht. Es beherbergt weltberühmte, Jahrtausende alte Funde der prähistorischen Saqqaq-Kultur und erweckt im Sommer die traditionelle Lebensweise der Inuit im Rahmen des interaktiven Projekts „Lebender Wohnplatz“ (Levende Boplads) authentisch zum Leben.
Doch Qasigiannguit, was übersetzt „Ort mit gefleckten Robben“ bedeutet, begeistert Outdoor-Liebhaber ebenso wie Geschichtsinteressierte. In den Sommermonaten lädt das eisfreie Umland zu spektakulären Wanderungen durch die Tundra ein. Der Aufstieg auf den 450 Meter hohen Hausberg Qaqqarsuaq belohnt Abenteurer mit einem atemberaubenden Panoramablick über das tiefblaue Meer der Diskobucht, auf dem majestätische Eisberge treiben und majestätische Wale vorbeiziehen. Wenn der arktische Winter die Region einholt, verwandelt sich die Stadt, die für eine der höchsten Dichten an grönländischen Schlittenhunden bekannt ist, in ein schneebedecktes Eldorado. Unter dem magischen Leuchten der Nordlichter brechen Reisende zu unvergesslichen Hundeschlitten-Expeditionen, Eisfisch-Ausflügen oder rasanten Schneemobiltouren in die endlose Wildnis auf. Qasigiannguit verbindet lebendige grönländische Geschichte nahtlos mit der rauen Urgewalt der arktischen Natur. KI
Lage
Qasigiannguit, Grönland