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Die Prince-of-Wales-Insel im Südosten Alaskas präsentiert sich für ein Internetportal als ein faszinierendes und unberührtes Reiseziel, das landschaftliche Monumentalität, eine tief verwurzelte Geschichte und einzigartige touristische Erlebnisse für Individualisten in sich vereint. Als drittgrößte Insel der USA nimmt dieser Außenposten des Alexanderarchipels eine Sonderstellung ein: Trotz seiner enormen Größe und Abgeschiedenheit verfügt das Eiland über ein überraschend weitläufiges Netz aus ehemaligen Forststraßen, was Reisenden im Vergleich zu anderen Regionen Alaskas eine ungewöhnliche Flexibilität bei der Erkundung bietet. Die Anreise erfolgt klassisch über den Seeweg mit einer Fähre oder per Wasserflugzeug.
Landschaftlich bietet die Insel eine Kulisse von urwüchsiger, mystischer Schönheit. Das Innere ist von den endlosen, dichten Urwäldern des gemäßigten Regenwaldes bedeckt, in denen jahrhundertealte Sitka-Fichten und Riesen-Lebensbäume gedeihen. Die zerklüftete, vom Pazifik umspülte Küstenlinie wird von tiefen Fjorden, geschützten Meerengen und hunderten vorgelagerten Inselchen geprägt. Ein geologisches Highlight ist das verborgene, weitverzweigte System aus spektakulären Karsthöhlen und unterirdischen Flussläufen, das zu den bedeutendsten Höhlengebieten Nordamerikas zählt. Zudem durchziehen unzählige fischreiche Flüsse und glasklare Seen das bewaldete Hinterland.
Die geschichtliche Dimension der Insel ist untrennbar mit den indigenen Kulturen und der späteren Rohstoffnutzung verbunden. Seit Jahrtausenden ist die Insel die Heimat der Haida- und Tlingit-Völker, deren reiche Traditionen und Schnitzkunst bis heute in den Küstengemeinden wie Hydaburg oder Craig lebendig geblieben sind. Im späten 18. Jahrhundert erreichten europäische Entdecker die Region, woraus sich im 19. und 20. Jahrhundert ein florierender Handel entwickelte. Die Insel wandelte sich zu einem Zentrum für die kommerzielle Lachsfischerei, den Bergbau und die intensive Holzwirtschaft. Viele der heutigen Siedlungen entstanden ursprünglich als kleine Holzfällercamps oder Fischkonservenfabriken an den geschützten Buchten.
Für Touristen ist die Prince-of-Wales-Insel das ultimative Sehnsuchtsziel für Abenteuer abseits des Massentourismus. Das unbestrittene Highlight für Besucher ist das Weltklasse-Angeln: Sowohl beim Hochseefischen auf pazifischen Heilbutt und Königslachs als auch beim Fliegenfischen in den einsamen Flüssen kommen Sportangler voll auf ihre Kosten. Die unberührte Wildnis beheimatet eine artenreiche Tierwelt. Auf den Schotterstraßen und an den Flussläufen lassen sich hervorragend Schwarzbären beobachten, während an der Küste Seeotter, Seelöwen und Wale gesichtet werden. Wer die absolute Einsamkeit sucht, nutzt die Gewässer für ausgiebige Kajaktouren oder wandert auf abgelegenen Pfaden durch den bemoosten Regenwald. KI

2 Reisen nach Prince of Wales Insel

Lage

Prince-of-Wales-Insel, Alaska, USA