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Newfoundland and Labrador

Die Provinz Neufundland und Labrador bildet den wildromantischen, östlichsten Zipfel Kanadas und fasziniert als Reiseziel von rauer Ursprünglichkeit. Die jüngste Provinz des Landes besteht aus der geschichtsträchtigen Insel Neufundland und der dünn besiedelten, skandinavisch anmutenden Wildnis Labradors auf dem Festland. Für ein Internetportal präsentiert sich die Destination als absoluter Sehnsuchtsort für Entdecker, der epische Naturwunder mit einzigartigen Zeugnissen der Weltgeschichte und einer außergewöhnlich herzlichen, maritimen Kultur verbindet.
Aus landschaftlicher Sicht ist die Region von einer monumentalen und ungezähmten Geografie geprägt. Eine spektakuläre, 29.000 Kilometer lange Küstenlinie besticht durch tief einschneidende Fjorde, schroffe Steilklippen und einsame Buchten. Das unbestrittene Natur-Highlights ist der geologisch einzigartige, zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärte Gros-Morne-Nationalpark. Hier ragen die rostbraunen Tablelands empor – ein karges Hochplateau aus freigelegtem Erdmantelgestein, das durch die Kollision tektonischer Platten an die Erdoberfläche gedrückt wurde. Ein weiteres grandioses Schauspiel bietet die sogenannte Iceberg Alley: Entlang der Küste driften im Frühjahr gigantische, 10.000 Jahre alte Eisberge vorbei, während die Gewässer gleichzeitig Heimat der weltweit größten Buckelwal-Population sind.
Geschichtlich nimmt die Provinz eine absolute Sonderstellung in Nordamerika ein. Lange Zeit Heimat indigener Völker wie der Innu und Inuit, gilt sie als der Ort, an dem die europäische Präsenz auf dem Kontinent begann. An der Nordspitze Neufundlands liegt das UNESCO-Weltkulturerbe L’Anse aux Meadows. Die dortigen archäologischen Überreste belegen, dass grönländische Wikinger um das Jahr 1000 unter Leif Eriksson eine Siedlung aus Holz- und Sodahäusern errichteten – Jahrhunderte vor Christoph Kolumbus. Die moderne Geschichte ist eng mit dem Kabeljaufang und dem Seefahrererbe verknüpft. Die lebendige Hauptstadt St. John’s gilt als eine der ältesten Städte Nordamerikas; auf dem markanten Signal Hill wurde im Jahr 1901 das erste transatlantische Funksignal empfangen.
Aus touristischer Sicht punktet die Destination mit authentischen Abenteuern abseits des Massentourismus. St. John’s verzaubert mit den berühmten, bunt leuchtenden Holzhäusern der Jellybean Row und einer pulsierenden Live-Musik-Szene in den urigen Pubs der Water Street. Outdoor-Enthusiasten zieht es zum Wandern auf dem East Coast Trail, zu Bootstouren inmitten von Eisbergen oder zum Kajakfahren im arktischen Norden Labradors. Abgerundet wird das Erlebnis durch eine erstklassige, vom Meer geprägte Gastronomie sowie die sprichwörtliche, humorvolle Gastfreundschaft der Neufundländer. KI

Lage

St. John’s, Neufundland und Labrador, Kanada